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17.12., Merseburg: Winterlicher Abschluss der Queerfilmreihe – “Milk” und “Alles ist Liebe”

Am 17. Dezember zeigen wir die letzten beiden Filme im Rahmen der Queerfilmreihe in Merseburg für dieses Jahr:

Um 19:30 Uhr kommt der sehr sehenswerte Film „Milk“:

Der US-amerikanische Bürgerrechtler Harvey Milk (Sean Penn)wird als erster offen Schwuler in ein öffentliches Amt gewählt. Der Film basiert auf seiner Biografie und zeigt die institutionelle, aber auch gesellschaftliche Intoleranz gegenüber Lesben und Schwulen im Amerika der 1970er. So scheitern einige seiner Kandidaturen und seine Beziehung geht über seine politischen Bestrebungen in die Brüche. Milk setzt sich trotz starker Rückschläge unermüdlich für die Rechte homosexueller ein, besonders im Stadtteil Castro, in San Francisco, wo er selbst wohnt. Doch der Bürgerrechtler macht sich nicht nur Feinde, auch enge Freundschaften begleiten seinen Weg und helfen ihm bei seinen Wahlkampagnen

um 22:00 Uhr lassen wir das Queerfilmjahr mit „Alles ist Liebe“ ausklingen:

Die Liebe finden – das ist der Konsens des Films. Nur hat jeder seine eigenen Probleme damit. Martin verlässt Alice, Hannes will Clara zurück, Kiki sucht den perfekten Mann, Klaus und Viktor wollen heiraten und Kerem ist bereits verheiratet und versucht trotz wenig Geld seiner Familie ein schönes Fest zu ermöglichen. In mehreren kleinen Beziehungsgeschichten zeigen sich die Wünsche, Träume und eben auch Unzulänglichkeiten, die das Verliebtsein so mit sich bringen. In Kombination mit der ohnehin schon aufgewühlten Weihnachtszeit ergeben sich wehmütige, aber auch lustige Situationen.

Zeit, Ort:
# Donnerstag, 17.12.2015
# 19:30 und 22:00 Uhr
# im Domstadtkino Merseburg, König- Heinrich Straße 7, 06217 Merseburg

Die Queerfilmreihe wird durch die Hochschule Merseburg mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und dem Domstadtkino seit Anfang des Jahres organisiert. Gezeigt werden Filme mit lesbischen, schwulen und transidenten Inhalten, um die Offenheit Merseburgs für Vielfalt zu unterstreichen.

Verqueert.de mit einer Analyse zu den PEgIdA-Nachfolgern PEgAdA und EnDgAmE

Verqueert hat eine gute Analyse zu den PEgIdA-Nachfolgern PEgAdA und EnDgAmE erstelt. Dabei geht sie_er auf die Hintergründe, Forderungen und Personen der extrem rechten Gruppierungen ein. “…was die Gruppierungen PEgAdA und EnDgAmE ausmacht: Offene Rassisten finden sich dort ebenso, wie einige sich selbst als links definierende Menschen. Viele von ihnen teilen esoterische Verschwörungstheorien. Aber auch NPD-Kader und Anhänger von HogeSa (Hooligans gegen Salafisten) sind Teil der Gruppierungen. Eine ernsthafte Distanzierung von NPD und Hogesa findet innerhalb von PEgAdA und EnDgAmE nicht statt. Gemeinsame Klammer der Zusammenrottung ist ein Antiamerikanismus, der sich nicht nur auf die Kritik an der US-Regierung beschränkt, sondern große globale Zusammenhänge (Verschwörungen) im Hintergrund zu sehen glaubt, die es aufzudecken und zu bekämpfen gelte. Im Folgenden soll über die Inhalte von PEgAdA/EnDgAmE, über ihren Ursprung, die Akteur_innen und ihr Auftreten gesprochen werden.” –> zum Beitrag auf verqueert.de

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