Caster Semenya: wie aus einem Menschen ein „Fall“ wird

von Heinz-Jürgen Voß; überarbeitete Version aus “Rosige Zeiten”, 124

In den letzten Wochen gingen zahlreiche Berichte durch die Medien, die von einem „Fall Semenya“ sprachen. Um es kurz zu machen: Caster Semenya, eine südafrikanische Sportlerin, errang bei der Leitathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin die Goldmedaille beim 800-Meter-Lauf der Frauen.
Von einer erfolgreichen Sportlerin Caster Semenya bis zum „Fall Semenya“ war es in der medialen Berichterstattung nur ein kurzer Schritt. Ins Spiel gebracht wurde eine flache Brust, die Semenya durch Konkurrentinnen und mediale Berichterstatterinnen diagnostiziert wurde. Ein Mensch mit einer flachen Brust könne keine Frau sein. Die International Association of Athlethic Federations (IAAF), der weltweite Dachverband der Leichtathletik-Verbände, folgte diesem Ansinnen und beauftragte ein interdisziplinäres „Expertinnen“-Team das Geschlecht von Caster Semenya zu bestimmen – die Aussagen von Semenya, ihrer Eltern, von südafrikanischen Sportverbänden reichten hierfür offenbar nicht aus.
Auch folgte die IAAF nicht den Zweifeln, die das Olympische Komitee dazu veranlassten bei den Olympischen Spielen 2000 und 2004 auf eine weitgehende Liberalisierung bzgl. des Geschlechts zu setzen;(1) immerhin mit ihren eigenen Regelungen zur Geschlechtsfeststellung(2) erkennt die IAAF an, dass Geschlechtsbestimmung nicht einfach ist, sieht aber weiterhin in Zweifelsfällen entsprechende Tests vor.

Biologie der Gesellschaft
Für ein Aufblicken sollte sorgen, dass offensichtlich ein ganzes „Expertinnen“-Team, bestehend aus Humangenetikerinnen, Endokrinologinnen, Psychologinnen, Gynäkologinnen, Internistinnen und einer „Spezialistin“ für Gender- und Transgender-Themen, für die Geschlechtsbestimmung notwendig ist und für eine solche Untersuchung mehrere Wochen benötigt werden. So einfach wie es in vielen Zeitschriften und im Fernsehen dargestellt wurde und wie es in den Köpfen vieler Menschen herumgeistert scheint es für „Expertinnen“ nicht zu sein, das Geschlecht festzustellen. Da reicht kein einfacher Blick auf äußere Genitalien, auf Chromosomen oder Hormon-Konzentrationen, wie es oft gedacht wird. Stattdessen wird in langwierigen Untersuchungen all dieser Merkmale und einiger mehr danach geforscht, welches Geschlecht denn eigentlich überwiegt.
Ja, es geht um Überwiegen des Geschlechts – bei jedem Menschen. Es werden in der Biologie derartig viele Faktoren an der Ausbildung des Genitaltraktes als beteiligt beschrieben, dass man nicht von „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ sprechen kann. Schon auf „X-“ und „Y-Chromosomen“, die als „Geschlechtschromosomen“ bezeichnet werden, ist kein Verlass. Es wird zwar beschrieben, dass „Frauen“ typischer Weise zwei X-Chromosomen hätten, „Männer“ typischer Weise ein X- und ein Y-Chromosomen, aber es gibt ebenso „Frauen“ mit XY-Chromosomen und „Männer“ mit XX-Chromosomen – „Frauen“ und „Männer“ orientiert sich hier an der äußeren körperlichen Erscheinung, insbesondere an Penis und Hoden, was oft als „männlich“ gewertet wird, als auch an Scheide, Klitoris und Brüsten, was oft als „weiblich“ gewertet wird.
Bei den Genen geht es weiter: Die meisten der Gene, die in der Geschlechtsentwicklung als bedeutsam betrachtet werden, „liegen“ nicht auf den sogenannten „Geschlechtschromosomen“. Vielmehr sind diese Gene regelmäßig auf den übrigen, als „Körperchromosomen“ bezeichneten Chromosomen lokalisiert, also u.a. auf den Chromosomen 1, 3, 8, 9, 10, 11, 13, 16, 17, 19. Bislang wurden etwa 80 Gene etwas genauer untersucht, die möglicherweise Bedeutung bei der Geschlechtsentwicklung haben, etwa 1000 Gene werden bislang als in der fraglichen Zeit der Embryonalentwicklung in den entsprechenden Geweben als exprimiert – also verkürzt gesagt: als „abgelesen“ – beschrieben.(3) So viele beteiligte Gene und dann soll es nur zwei Möglichkeiten des Ausgangs geben?
Bei Hormonen verhält es sich ähnlich: Testosteron und Östrogene werden als bedeutsam bei der Ausbildung geschlechtlicher Merkmale beschrieben. Dumm nur, dass während der meisten Zeit der Embryonalentwicklung das meiste wirkende Testosteron – das als „vermännlichend“ betrachtet wird – von der Mutter gebildet wird und auf den Embryo wirkt, und das geschieht unabhängig „des Geschlechts“ des Embryos. Das vom Embryo selbst gebildete Testosteron ist dem gegenüber gering. Auch später und beim erwachsenen Menschen kommen sowohl Testosteron als auch Östrogene vor – allesamt werden sie insbesondere als Wachstumshormone und als bedeutsam bei der Organentwicklung, u.a. der Knochenbildung betrachtet. Auch sagt die Hormon-Konzentration wenig über das Geschlecht (Geschlecht hier wieder einfach gedacht: Penis, Hoden, Scheide, Klitoris, Brüste) – so gibt es gleichfalls Frauen und Männer mit hoher Konzentration an Testosteron, Frauen und Männer mit hoher Konzentration an Östrogenen.(4) Nur in diesem Fall werden hohe Konzentrationen als „normal“ beschrieben, in jenem als „krank“.
Deutlich wird schon hier und das gilt auch für die weitere Organentwicklung: es sind dermaßen viele Faktoren in die Ausbildung des Genitaltraktes involviert, dass von einem „typisch“ nicht gesprochen werden kann. In der Entwicklung eines Menschen sind die wirkenden Faktoren und deren Konzentrationen individuell unterschiedlich, zu jedem Zeitpunkt können die verschiedensten Einflüsse auf die Ausbildung des Genitaltraktes einwirken, Einflüsse der Zelle, des Organismus und der Umwelt. Und – auch das sei explizit erwähnt – auch die weiteren physischen Merkmale, die als geschlechtlich betrachtet werden, beispielsweise Brustumfang, Behaarung etc. sind individuell sehr unterschiedlich. Kritische Betrachtungen sind hier genauso anzuführen wie hier kurz für den Genitaltrakt geschehen, keineswegs sind sie als „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ typisierbar.
Da sich die Biologie bislang vielfach auf Chromosomen und Gene konzentrierte, ist sie für den Blick auf diese Entwicklungsprozesse „blind geworden“. Betrachtet man die derzeitigen Theorien der Ausbildung des Genitaltraktes genau, so wird deutlich, wie undeutlich und vage das Bild ist, dass Biologie davon hat. Kurz: Die Biologie weiß nicht, was Geschlecht ist und wie es ausgebildet wird; sie ist auf zu viele Faktoren gestoßen und kommt derzeit mit der Komplexität nicht zurecht, gerade weil sie versucht ist, die Komplexität in wenige Faktoren zu pressen – vor allem in Chromosomen und Gene, teilweise auch in Hormone.

Gesellschaftliches Zusammenleben
Keine Rolle spielen in diesen biologischen Betrachtungen und in der Berichterstattung zum „Fall Semenya“ die eigentlich wichtigsten Merkmale, die Geschlecht in unserer Gesellschaft kennzeichnen. Im gesellschaftlichen Zusammenleben geht es nicht um Biologie, nicht einmal um Genitalien. Vielmehr kommen uns Menschen auf der Straße bekleidet entgegen. Sie verhüllen sich und das was wir an ihnen als Genitalien werten würden in Kleidung, die wir viel besser lesen können. Bei der Kleidung kommen sehr selten Fragen des Geschlechts auf, weil diese fein säuberlich nach „Frau“ und „Mann“ verkauft wird und in den meisten Fällen auch so getragen wird.
Sind wir an Hand der Kleidung doch unsicher, welches Geschlecht ein Mensch hat, so schauen und suchen wir nach anderen Merkmalen, die uns ein deutliches Urteil ermöglichen. Solche Merkmale finden wir in „schrofferen“ oder „weicheren“ Zügen, im Brustumfang, an der Behaarung, an der Stimme. Wir haben seit Säuglingsalter an gelernt, Menschen danach zu unterscheiden. Irrten wir uns anfangs noch ab und an und wurden in den aller meisten Fällen von den Eltern korrigiert, irren wir uns später nicht mehr: Wir wissen das Geschlecht eines Menschen zu lesen. Gleichzeitig wurden wir stets selbst geschlechtlich behandelt, als Junge oder als Mädchen, und hängen wir so auch an dieser Einteilung, an dieser deutlichen Unterscheidung.(5)
Aber eines wird klar: Geschlecht ist nicht vorhanden, unabänderlich, sondern es ist Produkt von Lernen, von Hören, Sagen, von Trainings, von geschlechtsspezifischer Unterscheidung, denen jeder Mensch beginnend mit der Geburt unterliegt. Wir unterscheiden also auch bei Geschlecht Merkmale, die wir als bedeutsam gelernt haben – und Merkmale prägen sich unterschiedlich aus, weil wir geschlechtsspezifisch unterschiedlich behandelt werden.(6) In diesem Sinne sind wir selbstverständlich auch bei Geschlecht Produkt der Gesellschaft – wir lernen in ihr und mit ihren Kategorien Leben und Denken und nehmen daran Anteil, diese Kategorien zu befestigen. Eine andere Gesellschaft würde vielleicht anderes lehren.
Die derzeitige Gesellschaft betrachtet Geschlecht als bedeutsam. So sind gesetzliche Regelungen noch immer in vielen Fällen in „Frau“ und „Mann“ unterscheidend. Nicht zuletzt können beispielsweise nur „Frau“ + „Mann“ eine Ehe eingehen und nur „Frau“ + „Frau“ oder „Mann“ + „Mann“ eine Eingetragene Lebenspartnerschaft, wenn auch der Fortbestand einer solchen Gemeinschaft nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts(7) nicht so deutlich an das gelebte und schließlich eingetragene Geschlecht gekoppelt ist. Kaufhäuser, Toiletten etc. werden nach Geschlecht unterschieden. Aber bedeutsamer: „Frauen“ werden bei Bezahlung und Aufstiegschancen in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft noch immer vehement diskriminiert. Ist Geschlecht dazu da, um diskriminieren zu können?

Wo bleibt der Mensch?
Erschreckend nur, dass all solche Debatten überhaupt geführt werden – und das auf dem Rücken eines Menschen. Caster Semenya hat hervorragende Laufleistungen gebracht und damit eine Goldmedaille gewonnen. Anstatt das anzuerkennen, wird sie ins Licht gezerrt, geschaut, geprüft. Der Lohn ihrer intensiven Trainingsarbeit wird genommen, weil einige Menschen ihr den Triumpf nicht gönnen.
Wenn schon die Frage nach Geschlecht, warum spielt nicht ihre – und allein ihre – Aussage eine Rolle, wie sie sich empfindet? Semenya wurde als Mädchen aufgezogen, empfindet sich als junge Frau, ihr Geschlecht stand nicht in Zweifel. Nun wird es auf einmal in Zweifel gezogen, wird ein Test verlangt – sie soll beweisen, dass sie tatsächlich eine Frau ist. Würden die meisten von uns auf der Straße nach dem Geschlecht gefragt, würden wir uns als in Frage gestellt empfinden. In einer Gesellschaft, in der Geschlecht dermaßen bedeutsam ist, ist es eine Beleidigung nach Geschlecht zu fragen – so ist es Eltern auch peinlich, wenn das Kind einen Menschen geschlechtlich „falsch“ einordnet und sie korrigieren die Aussage des Kindes, flüsternd.
Nicht so in diesem „Fall“. Unbedacht wird mit einem Menschen, mit dessen Empfindungen gespielt, wird in Kauf genommen, ein Leben zu zerstören. Denn etwas bleibt immer hängen: Dass war doch die, die versuchte mit ihrem Geschlecht zu betrügen
In diesem Sinne gilt es, Menschen ernst zu nehmen, sich an ihnen und ihren Bedürfnissen zu orientieren und nicht von außen eine Zuweisung treffen zu wollen. Das gilt für alle Richtungen: Weder darf es sein, dass nach einer erfolgreichen sportlichen Leistung das Geschlecht eines Menschen in Zweifel gezogen wird, noch darf es sein, dass die berechtigten Forderungen der Abschaffung der derzeit nur zwei Geschlechterkategorien auf dem Rücken einzelner Menschen ausgetragen werden. Es muss die eigene, selbst gefasste Verortung des Menschen gelten – das gilt für jeden Menschen und muss selbstverständlich auch für Caster Semenya gelten.

Andere Fragen im Sport
Bei vielen von uns taucht im Kopf auf, wie dann Sport gestaltet werden sollte, wie Chancengleichheit von Menschen in diesem hergestellt werden kann. Viele von uns vermuten Leistungsdifferenzen zwischen „Frauen“ und „Männern“,(8) die es uns als Betrug wahrnehmen lassen, wenn jemand im „falschen Geschlecht“ startet.
Aber ist nicht auch hier das Leben eines Menschen bedeutsamer? Ist es nicht wichtig gerade im Sport das eigene Selbstverständnis von Menschen zu stärken, hoch zu achten, ggf. zu schützen? Bei Sexualität nehmen einen solchen Schutz Lesben und Schwule als bedeutsam an. Es sei doch egal, welche Sexualität jemand habe, die Sport treibe. Gerade bei der Kritik des Männerfußballs ist das Thema: warum outen sich dort Schwule nicht? Bei Geschlecht scheint das etwas anderes zu sein – ist es aber nicht! Hier werden Menschen genauso diskriminiert, werden sie geprüft, in Zweifel gezogen, ihre Leistung wird in Frage gestellt.
Wie wäre es mit einem Sport, der nicht so stark an Leistung – an Sieg – orientiert? Oder wenn schon an Leistung orientierter Sport: Warum nicht wie beim Ringen und Boxen nach unterschiedlichen Gewichtsklassen unterscheiden? Oder nach unterschiedlichen Körpergrößen, die gerade beim Handball bedeutsam sein können? Und insbesondere: Warum nicht erst einmal durch gleiche Erziehung, durch ausreichende Ernährung weltweit allen Kindern die gleichen Möglichkeiten von Trainings eröffnen, damit sie ihre Fähigkeiten voll ausprägen können? An solche Diskriminierungen denkt niemand, dass nur Reiche, Geförderte und wenige Andere Leistungssport betreiben können – Menschen aus armen Ländern und Verhältnissen daran auf Grund schlechter Lebensumstände oft gehindert sind. Beenden wir doch zunächst diese Diskriminierungen, mit der gleichen Vehemenz, die wir bei der Frage nach Semenyas Geschlecht aufbrachten. Hier ist nicht nur Diskriminierung, hier ist Leid zu beenden – und, ganz eigennützig, wir gewinnen Zeit, darüber nachzudenken, ob Geschlecht wirklich so wichtig ist, dass man danach Menschen stets unterteilen muss.

(1) Verbindliche Geschlechtstests wurden vor den Sommerspielen im Jahr 2000 in Sydney abgeschafft und es sollte nur in Zweifelsfällen das Geschlecht geprüft werden. Zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurden auch Transsexuelle zugelassen (vgl. etwa: Tolmein, Oliver (2009): Geschlecht kann man nicht testen. Wochenzeitung „Der Freitag“, vom 26.08.2009).

(2) „Policy on Gender Verification“, aus dem Jahr 2006, Online: http://www.iaaf.org/mm/Document/imported/36983.pdf .

(3) Vgl. hierfür meine Anfang 2010 im transcript-Verlag (Bielefeld) erscheinende Dissertation: „Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“. Diesbezüglich lesenswert und bereits erschienen ist: Rieder, Katrin (2003 [Erstauflage 2000]): Teil II: Der X-Y-Mythos – Konstruktion von Geschlecht in der Genetik. In: Burren, Susanne, Rieder, Katrin (Hrsg.): Organismus und Geschlecht in der genetischen Forschung. Eine wissenssoziologische Studie. Institut für Soziologie, Bern, S.88-189.

(4) Vgl. für umfassende und kritische Betrachtungen: Oudshoorn, Nelly (1994): Beyond the natural body: An archeology of sex hormones. Routledge, London, New York; Fausto-Sterling, Anne (2000): Sexing the Body – Gender Politics and the Construction of Sexuality. Basic Books, New York, S.170ff.

(5) Vgl. für die gesellschaftliche Herstellung und Bedeutung von Geschlecht: Hagemann-White, Carol (1984): Sozialisation: weiblich – männlich? Leske/Budrich, Opladen; Hirschauer, Stefan (1999 [Erstauflage 1993]): Die soziale Konstruktion der Transsexualität. Suhrkamp, Frankfurt/Main; Hirschauer, S. (1994): Die soziale Konstruktion der Zweigeschlechtlichkeit. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 46 (4): S.668-692.

(6) Das gilt auch für physische Merkmale: So haben Trainings und Ernährung Einfluss auf das Größenwachstum, ggf. Unterernährungserscheinungen, auf die Ausbildung von Muskulatur- und Fettgewebe. Vgl. u.a.: Fausto-Sterling, Anne (1988 [engl. 1985]): Gefangene des Geschlechts? Was biologische Theorien über Mann und Frau sagen. Aus dem Amerikanischen von B. Stein. Piper, München, Zürich, S.300-312.

(7) Bundesverfassungsgericht (2008): „Pressemitteilung Nr. 77/2008 vom 23. Juli 2008, Beschluss vom 27. Mai 2008 (1 BvL 10/05), § 8 Abs. 1 Nr. 2 Transsexuellengesetz verfassungswidrig.“ Online: http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-077.html (Stand: 07.09.2009).

(8) Hierzu kritisch: vgl. Anmerkung 6.

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